Hochbeet sind im Trend: praktisch für den Rücken und schnecken- und kälteresistenter als eine Bepflanzung auf dem Boden. Besonders im naturnahen Garten ist ein Hochbeet sinnvoll. Nur mit was genau soll man das Hochbeet nach der Fertigstellung befüllen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten und vieles an Material findet man im eigenen Garten. Die richtige Befüllung ist im Übrigen sehr wichtig, denn sonst kann das Hochbeet unter Umständen seinen Zweck nicht erfüllen. Immerhin liegt ein entscheidender Vorteil darin, dass durch die verschiedenen Befüllungsschichten ein Komposteffekt erzeugt wird und somit für Wärme sorgt. Würde man das ganze Beet nur mit Erde befüllen, wäre das teuer und dieser Effekt bliebe aus.

Hochbeet befüllen

Foto vom HochbeetDie empfohlenen mehreren Schichten setzen sich beispielsweise folgendermaßen zusammen: Ganz unten hinein gehört sehr langsam verrottendes Pflanzenmaterial. Zum Beispiel Äste, die teilweise mehrere Jahre brauchen, bis sie verrottet sind. Denkbar wäre auch Wurzelwerk oder grober Strauchschnitt.

In der nächsten Schicht folgt dann feiner Strauchschnitt, Grünabfälle und Laubreste. Wenn diese Schicht eingefüllt ist, bietet es sich an, alles bisherige zu verdichten - einfach indem man es festtritt.

Die letzten Schichten bestehen aus Gartenerde gefolgt von Kompost und ganz zum Schluss Blumenerde oder Muttererde.

Wer so vorgeht mit dem Befüllen des Hochbeetes kann auf diese Weise nämlich auch die wertvolle Wärmeproduktion hervorrufen, die ja einen Vorteil des Hochbeets ausmachen: Ernte bis weit in den Herbst hinein und Nutzung quasi schon als Frühbeet.
Allerdings kann diese Vorgehensweise etwas variiert werden. Es ist also nicht zwingend notwendig, ganz genauso vorzugehen - aber zumindest als Richtlinie empfehlenswert. Die einzelnen Schichten jedoch sollten immer um die 20 – 30 cm dick sein.

Übrigens sollte ein Hochbeet ungefähr alle 7 Jahre neu befüllt werden. Die darin entstandene Erde – Humus – kann beim Neu-Befüllen im Garten verteilt werden und hat gleich noch nebenbei einen düngenden Effekt.