Ein Garten ist ein Rückzugs- und Erholungsort. Hübsche Gartenmöbel und bepflanzte Kästen und Schalen, die für Farbtupfer sorgen, sind in den meisten Gärten zu finden. Die ureigene Aufgabe des Gartens, als Anbauort genutzt zu werden, wurde in den vergangenen Jahren leider oft in den Hintergrund gedrängt. Umso schöner ist, dass der Anbau von Gemüse im eigenen Garten eine Renaissance erlebt. Naturnahes Gärtnern ist im Trend. Der Klassiker, Beete am Boden anzulegen, ist ebenso gefragt wie moderne Varianten. Hierzu zählt das Anlegen eines Hochbeets. Dieses bietet zum einen den Vorteil, dass rückenschonendes Beetbearbeiten möglich ist – ein Pluspunkt, den insbesondere ältere Gärtnerinnen und Gärtner schätzen. Zudem ist das Hochbeet eine Option in Gegenden, die schwach fruchtbare Böden aufweisen. Während des Anlegens des Hochbeets können zudem Gartenabfälle verwertet werden. Weiteres Plus: das Hochbeet kann zum Hingucker im Garten avancieren. Neben dem Klassiker, dem Hochbeet aus Holz, lassen sich auch Hochbeete aus Stein bauen.

Gartenmöbel & Beet in einem: das Hochbeet aus Stein mit Sitzbank

Foto vom Hochbeet- Steinhochbeete überzeugen zum einen durch Robustheit, sind allerdings gleichsam formschön. Gefragt sind momentan vor allem Gabionen-Hochbeete. Die Gitter werden mit kleineren (Natur-)Steinen gefüllt und sind auch für größere Hochbeetflächen erhältlich. Bekannt ist vielen allerdings die kleinste Gabionenform, die klassische Kräuterschnecke.

- Zur Umrandung eines Hochbeets lassen sich auch Granitblöcke nutzen. Dies ist sicher die edelste, wenngleich auch teuerste Möglichkeit, ein Hochbeet aus Stein anzulegen.
- Wer es gemütlich liebt, wird auch eine weitere Variante schätzen: das Hochbeet aus Stein mit Sitzbank, was letztlich Gartenmöbel & Beet in einem ist.

Das eingangs erwähnte Auseinanderfallen vom Wellness- und Anbaugarten ließe sich so auflösen. Vielleicht ist es ohnehin die Kombination aus Anbau- und Erholungsort, die einen Garten zu etwas ganz Besonderem macht.